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Alpe d’Huez: Précontraint 1215 stattet das höchstgelegendste Staubecken Europas aus!

  • Chantier de la retenue d'altitude de l'Herpie
  • Mise en oeuvre de la géomembrane Précontraint 1215 sur le géocomposite drainant
  • Mise en oeuvre de la géomembrane Précontraint 1215 sur le géocomposite drainant
  • Assemblage par soudure à air chaud de la géomembrane Précontraint 1215

Projektdaten

• Bauherr : SATA
• Ingenieurbüro : Alpes Ingé
• Tiefbau : Socco 

  • • Abdichtung : N.M.G. Étanchéité und Polen’
    • Verbundmaterial Serge Ferrari : Geomembran Précontraint 1215

  • In 3000 m Höhe lädt Sie die Gruppe Serge Ferrari zur Besichtigung einer einzigartigen Baustelle ein: Hier in Herpie, am höchstgelegendsten Speichersee Europas werden 32 500 m2 der Verbundmembran Précontraint 1215 verarbeitet! Dieser gigantische künstliche Stausee mit einem Fassungsvermögen von 165 000 m3 soll die im Skigebiet von Alpe d’Huez gelegene renommierte Skipiste Sarenne, die längste in Europa, beschneien.

    Eine sensationelle Baustelle

    “Die spektakuläre Skipiste Sarenne mit ihrer außerordentlichen Länge und ihrem gewaltigen Höhenunterschied fiel ihrem eigenen Erfolg zum Opfer! „Die in den letzten 15 Jahren registrierten Schneemengen gingen zunehmend zurück und die von den Naturliebhabern und Adrenalinsüchtigen erwarteten Schneefälle fielen aus, was die Situation eher kritisch machte”, erklärt Christian Reverbel, der für die Skipisten in Alpe d’Huez und die Bauarbeiten im Rahmen des Speicherbeckens Herpie stellvertretend für den Betreiber SATA (Société d’Aménagement Touristique de l’Alpe d’Huez et des Grandes Rousses) verantwortlich ist.

    Die Idee des Baus eines Speicherbeckens in den Bergen besteht seit über einem Jahrzehnt! Es handelt sich also um ein durchgeplantes und langfristig angelegtes Projekt, zur Erhaltung der gesamten Höhendifferenz sowie der Pistenlänge, ohne hierbei die Einheit des Projekts, das aus drei unterschiedlichen und sich ergänzenden Abschnitten besteht, anzutasten:

    • Künstlicher Stausee
    • Technische Gebäude
    • Ein Rohrleitungsssytem entlang der Piste

    “Jede Nacht zerstäuben wir 10 Stunden lang Wasser, wohlwissend dass eine Schneekanone ca. 40 bis 50 m3 Wasser stündlich verbraucht, mit insgesamt 72 Schneekanonen, die auf 70% der Piste verteilt sind. Wir verbrauchen somit Wasser, das wir in der Winterszeit zu Kristall verarbeiten, damit begeisterte Wintersportler ihrem Vergnügen nachgehen können. Danach gelangt es wieder in den natürlichen Kreislauf, aus dem es stammt, entweder im Rahmen der Schneeschmelze oder aber durch die Verdunstung am Ende des Frühlings”, erklärt uns der Pistenverantwortliche von Alpe d’Huez.

    “Dieses Staubecken passt hervorragend in die umliegende Landschaft. Es ist das Ergebnis von 11 Jahre dauernden Untersuchungen, während der wir insbesondere Bestandsaufnahmen über die Fauna und Flora sowie eine Bestandsaufnahme über den Fischbestand am unteren Teil der Piste aufgestellt haben. Die Pistengestaltung erfolgte in Zusammenarbeit mit Ökologen und sämtliche Arbeiten umfassen Wiederbepflanzungsvorhaben. Unser Ziel ist es, den Auflagen der künstlichen Schneeproduktion auf vernünftige und nachhaltige Weise Rechnung zu tragen”, stellt Christian Reverbel abschließend fest.

    Weshalb wir uns für Précontraint 1215 entschieden haben

    Die mechanische Widerstandsfähigkeit der Geomembran von Serge Ferrari, die zu 100 % recycelfähig ist, garantiert der Anlage eine tadellose Dichtigkeit. Während die herkömmlichen Geomembranen eine Weiterreißfestigkeit von ca. 100 daN bieten, kommt die Geomembran Précontraint 1215 auf 550 daN/5cm. Ferner ist ihre Beständigkeit gegenüber Temperaturschwankungen und Höhenbelastungen wie Lawinen, Steinschlag, usw. einfach optimal.
    Durch ihre spezifische Formel wird eine hohe Toleranz gegenüber extremen Temperaturen und hohen Temperaturschwankungen zwischen – 50°C und + 50°C garantiert.
    Weitere Vorteile: Ihre Flächenstabilität, hohe Flexibilität und UV-Beständigkeit (die UV-Bestrahlung in 2 500 oder 3 000 Metern ist mit der in der Sahara vergleichbar).

    Beförderung und Verarbeitung der Geomembran

    Insgesamt wurden 61 Rollen der Verbundmembran Précontraint 1215 mit dem Helikopter nach oben geschafft.
    Die Verbindung der Membranbahnen durch ein Heißluftschweißverfahren erfolgte vor Ort von dem Firmenzusammenschluss N.M.G. Etanchéité und Polen‘. „ Diese Baustelle ist wahrhaftig untypisch aufgrund ihrer Größe, da die Speicherbecken gewöhnlich ein Fassungsvermögen von 70 bis 100 000 m3 besitzen. Im vorliegenden Umfeld führen die 165 000 m3 zwangsläufig zu höheren mechanischen Beanspruchungen, aber es gibt günstige geologische Voraussetzungen. So besteht nahezu der gesamte Standort aus Felsgestein, was eine natürliche Stabilität mit sich bringt“, erklärt Franck Machet, Leiter des Ingenieurbüros für Geotechnik und Umwelt, Alpes Ingé.

    “Das Projekt ist zwar mit keinen besonderen Schwierigkeiten verbunden, aber das Sprengen ist stets eine heikle Angelegenheit. Was den Standort Herpie anbelangt, konnten wir einen aufgeschütteten Erddamm stromabwärts anlegen, die Fertigung der Materialien für die Drainage des Staubeckenbodens und der feinkörnigen Baustoffe für die Auskleidung der Böschungen auf der Innenseite vor der Verarbeitung der Geomembran von Serge Ferrari vornehmen,” erklärt Franck Machet.

    Abdichtung

    • Ein speziell entwickelter und unter der Geomembran Précontraint eingebauter Geoverbundstoff, der diese wirkungsvoll schützt, sammelt die geringen aus den Böschungen stammenden Wassereinbrüche.
    • Die Geomembran Précontraint 1215 mit einer Dickenabmessung von 1,25 mm sorgt für die Abdichtung.
    • Ein Geoverbundstoff sorgt für die Stabilität der Dichtungsmaterialien, die die Geomembran von Serge Ferrari schützen (30 cm Schotter).

    Das Wasser des Staubeckens stammt aus dem Wildbach Sarenne. Entnommen wird das Wasser ausschließlich zum Zeitpunkt der Schneeschmelze des Gletschers, der den Wildbach zwischen Mai und Juli mit Wasser versorgt.

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    Produktprogramm

    Das Serge Ferrari Produktprogramm für Industrie & Umwelt

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    • Ferme Vergne Saint-Donnat
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    • USINE GRANDO

    Standards sind das Herzstück der historischen Produktpalette von Serge Ferrari, die seit Firmengründung zusammen mit Konfektionären und Anwender textiler Lösungen entwickelt werden. Sie erfüllen die technischen Leistungsanforderungen dank der Précontraint-Technologie, die Serge Ferrari zum Marktführer auf diesen Märkten machen.

    Spezialitäten sind Produkte, die die Normen, sowie spezifischen Gebrauchs- und Leistungsanforderungen in bestimmten Branchen erfüllen, z.B.: Landwirtschaft, Bausektor, öffentliche Gebäude, Industrie, Sicherheit, usw. Serge Ferrrai bietet der anspruchsvollen Fachbranche eine Reihe spezifischer Zubehörteile : Verstärkungsbänder, Keder, Silcord, Kleber, Konfektionshilfen...

    Manufacturing expertise

    Die besonderen Vorteile der Précontraint-Technologie

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    garantie_precontraint>WAS BEDEUTET „BESCHICHTETES COMPOSITMATERIAL PRÉCONTRAINT SERGE FERRARI“ ?

    • Eine Verstärkung aus hochreißfestem Polyestergarn,
    • Eine Beschichtung des in Kette und Schuss während des gesamten Fertigungszyklus gespannt gehaltenen Compositmaterials,
    • Eine Beschichtung aus hochleistungsfähigem Polymer mit einer erhöhten Schichtdicke auf dem Fadenrücken,
    • Eine schmutzabweisende Oberflächenausrüstung.

    Kontrollierte Flächenstabilität
    Die Technologie Précontraint Serge Ferrari sorgt für eine ausgezeichnete, in Kette und Schuss praktisch identische Flächenstabilität der Compositmaterialien. Die Dehnungsfestigkeit in Richtung der Schussfäden ist höher als bei herkömmlichen beschichteten Compositmaterialien. Dieser einzigartige Vorteil spielt eine große Rolle, wenn die Compositmembranen gespannt werden.

     

    Die Précontraint Serge Ferrari- Compositmaterialien bieten eine außerordentliche Dehnungsfestigkeit, da sie eine sehr geringe Fadenkrümmung aufweisen.

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    Aufgrund des doppelten Vorteils des geringen Kriecheffektes und des geraden Fadenverlaufes dehnen sich Précontraint Serge Ferrari- Compositmaterialien in Richtung der Schussfäden nur um ein Drittel des Wertes herkömmlicher beschichteter Compositmaterialien

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    unter 200 daN/m nach einer Dauer von 100 Stunden
    Dann Messung der Nachdehnung ohne Last

    Garantiert homogen
    Das bei der Précontraint Technologie von Serge Ferrari angewandte Spannen in zwei Achsen gewährleistet die genaue Kontrolle der Schussfäden und die durchgehend erreichte regelmäßige Fadenbindung (gerader Fadenverlauf) in allen Gewebepartien bei der Fertigung.

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    Die Précontraint Serge Ferrari®- Gewebe bieten einen vollkommen geraden Fadenverlauf, der für alle Produktionslose identisch ist.

     

     

     

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    Herkömmlich beschichtete Gewebe weisen in Schussrichtung eine starke Verformung auf. Ferner treten verschiedene und variable Verformungen bei den einzelnen Fertigungsserien auf.

     

     

     

    Höhere Lebensdauer
    Beim Arbeiten mit den Compositmaterialien ist ihr geringes Gewicht ein wichtiges Kriterium, denn es erleichtert das Konfektionieren und die Montage. Die Précontraint Serge Ferrari-Technologie ermöglicht so leichte Compositmembranen, die dennoch die erforderliche über den Fadenrücken hinausgehende Beschichtungsdicke haben, so daß die Beschichtung die Gewebefäden zusätzlich abdeckt. Das Polyesterträgergewebe ist dadurch besser gegen Witterungseinflüße geschützt.

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    Dank einer höheren Beschichtungsdicke, mit der der Fadenrücken abgedeckt wird, bewahren die Précontraint Serge Ferrari-Compositmembranen ihre mechanische Beständigkeit auf
    Dauer. Dies ist ein Schlüsselfaktor für eine lange Lebensdauer
    Ihrer Projekte.

    Manufacturing expertise

    Textile Verbundstoffe von Serge Ferrari: SWISS MADE !

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    • passeggita sul ponte di prua
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    • Aéroport de Lyon-Saint-Exupéry
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    swiss-madeDie Fachkompetenz des schweizerischen Produktionsbereichs innerhalb der Serge Ferrari Gruppe ist seit langem auf dem Gebiet der Spezialprodukte anerkannt. Dies wird auch reflektiert durch den hohen Anspruch des SWISS MADE Labels an Qualität, Innovation und Technologie!

    Breites Leistungsspektrum bei Technik und Werkstoffen

    Serge Ferrari AG beherrscht alle Beschichtungsverfahren:

    • Direkt,
    • mittels Zylinder,
    • Transfer,
    • Schaum...

    und verfügt über Erfahrungen mit unterschiedlichsten Trägermaterialien :

    • Vlies,
    • Gewebe,
    • Strickjersey,
    • Glasfasergewebe...

    Einzigartige Spezialitäten

    • Umwelttechnologische Compositmembranen: die Referenz in einem Bereich, der bei Qualität und Einhaltung der Normen keine Abstriche duldet.
    • Silikon-Membranen: eine Innovation, die zuerst in der Textilen Architektur, aber auch im maritimen Bereich Anwendung fand, wo Compositmembranen von Serge Ferrari immer größere Erfolge erzielen.
    • Transfer-Beschichtung: eine Technologie, die der Gruppe die Entwicklung mit einem umfassenden Sortiment von Kunstleder für Möbel mit intensiver Nutzung ermöglicht.
    • Infrarot: Beherrschung der Radarabwehr- und Schutztechnik für Sicherheitstextilien.
    • Mehrfach verwendbare, selbsthaftende Compositmaterialien: eine Technologie, die für den Markt des Digitaldrucks entwickelt wurde.

    Umweltschutz & Landwirtschaft

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    Personenschutz und Sicherheit

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    Hochleistungsfähige High-Tech-Membranen

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    Fotothek

    Industrie & Umweltschutz in Bildern