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Recyclingversprechen eingelöst!

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Projektdaten

• Architekt
Zaha Hadid Architects
• Projektleiter
Glenn Morley and Sara Klomps
• Entwicklungsbüro
Tensys
• Herstellung / Installation
Architen Landrell Associates (ALA)

  • • Membranen aus Verbundwerkstoff von Serge Ferrari
    Dach : Précontraint 1002 S2 Black-out mit phthalatefreien Weichmachern: 18.000 m2
    Fassade : Stamisol FT 381 mit phthalatefreien Weichmachern: 7 000 m2

    • Platzkapazität für die Olympischen Spiele 2012 : 17.500 Sitzplätze
    • Zahl der Sitzplätze/Standardkapazität: 2.500 Sitzplätze

  • Das London Aquatic Centre, eine großartige Konstruktion, die unter Federführung von Zaha Hadid entwickelt wurde, ist geprägt von der fließenden Geometrie bewegten Wassers. Über das Hauptgebäude schwingt sich 160 m lang und 80 m breit ein beeindruckendes Dach in Form einer gewaltigen Welle. Außen fand es seine Fortsetzung in zwei an die Flossen eines Mantarochens erinnernden temporären Konstruktionen, für die 25 000m² Verbundstoffmembranen von Serge Ferrari verarbeitet und, wie im Vertrag vereinbart, nach den Wettbewerben abgebaut und recycelt wurden..

    Errichtet für die Schwimmwettbewerbe des international bedeutendsten Sportereignisses 2012, wurde das London Aquatic Centre von Beginn an so konzipiert, dass es nach dem Sportevent kleiner dimensioniert werden konnte. So wurde hier in Übereinstimmung mit den Nachhaltigkeitsanforderungen des Bauherren, keine überdimensionierten Sportstätten in der britischen Hauptstadt zurückzulassen, nur der zentrale Bereich des Komplexes mit 2.500 Sitzplätzen beibehalten. Die Seitenflügel, die eine zusätzliche Kapazität von 15.000 Plätzen boten, wurden inzwischen rückgebaut.
    Die für das Spanndach und die Außenwände eingesetzten 25.000 m2 Verbundmembranen von Serge Ferrari wurden wie geplant von der Konstruktion entfernt, verpackt und zu Texyloop® in Ferrara (Italien), die dafür vorgesehene Recyclinganlage von Serge Ferrari, transportiert, wo sie zu Sekundärrohstoffen mit positiver Ökobilanz verarbeitet werden.

    Der Rückbau
    Der komplette Rückbau der Seitenflügel des Gebäudes begann Ende Oktober 2012 und war Mitte Januar 2013 abgeschlossen.
    Die Fassadenmodule in verschiedenen Größen, im Durchschnitt 20m x 6m, und die Dachmodule, mit durchschnittlichen Maßen 40m x 7m, konnten dank dem peripheriebasierten Befestigungssystem demontiert werden.
 Die besondere Biegsamkeit und das geringe Gewicht der Elemente ermöglichte eine kompakte Einlagerung mit geringem Platzbedarf zur Optimierung des Transports nach Ferrara.

    Konkrete, messbare Ergebnisse
    Bezogen auf die durch EVEA erstellten Produkt-Ökobilanzen ermöglichte das Recycling des Daches und der Seitenwände mittels Texyloop® eine Verringerung der Umweltbelastung um 50% und die Herstellung von 23 Tonnen Sekundärrohstoffen.

    Die Ökobilanzen (Life Cycle Assessments) für Précontraint 1002 S2 und Stamisol FT 381 zusenden lassen
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    Bei der Gestaltung von Strukturen sowie fester und abbaubarer Bauten setzen sich die Précontraint Produkte als Inbegriff für Haltbarkeit durch.

    Zur unübertroffenen mechanischen Festigkeit kommt ein stark schmutzabweisendes und hoch alterungsbeständiges Verhalten hinzu, das auf der gezielten Behandlung der PVDF-Oberflächen beruht.
    Durch das Texyloop®-Verfahren von Serge Ferrari sind Précontraint-Planen nicht nur gewichtsreduziert und lange haltbar, sondern auch zu 100 % recycelfähig.

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